Im Wissenschaftsmuseum CosmoCaixa in Barcelona lässt sich die Vielfalt der Haie jetzt aus nächster Nähe erkunden. Die Ausstellung „Tiburones. Los guardianes del océano“ ist seit dem 22. Oktober 2026 geöffnet und läuft bis zum 26. September 2027. Sie verbindet zehn lebensgroße Modelle mit interaktiven Stationen und fragt, welche Rolle Haie im Meer spielen – und wie sie sich schützen lassen.
Vom Weißen Hai bis zum ausgestorbenen Helicoprion
Entwickelt wurde die Schau vom Australian Museum. Nach Stationen in den USA und Neuseeland ist Barcelona ihre erste europäische Station, berichtet die Fundación „la Caixa“. Zu sehen sind unter anderem Modelle eines Weißen Hais und eines Hammerhais sowie eine Rekonstruktion von Helicoprion mit seiner auffälligen Zahnspirale. Die Exponate sollen Unterschiede in Körperbau und Lebensweise anschaulich machen.
Ein Rundgang von Europa Press zeigt die Modelle und gibt einen Eindruck von den Ausstellungsräumen.
Anfassen, erkunden und die Perspektive wechseln
Zu den taktilen Objekten gehören Nachbildungen von Haihaut und ein Megalodon-Kiefer. Ein interaktiver 3D-Scan führt durch den Körper eines Hais. Eine weitere Station lässt Besucher die Umgebung aus der Perspektive eines Hammerhais erkunden. Der digitale, immersive Bereich ergänzt die Modelle und vermittelt die Tiere in Bewegung.
Die Ausstellung beschäftigt sich außerdem mit der verbreiteten Angst vor Haien und mit den Gefahren für ihre Bestände. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Wissen über diese Tiere zu ihrem Schutz beitragen kann. Führungen und Familienangebote ergänzen den Ausstellungsbesuch.
Ausstellung im Museumsticket enthalten
CosmoCaixa befindet sich in der Carrer d’Isaac Newton 26 in Barcelona. Die Ausstellung ist im Museumseintritt enthalten; ein separates kostenloses Angebot ohne Museumsticket ist sie nicht. Der reguläre Museumseintritt kostet laut Veranstalter derzeit acht Euro. Das Museum nennt grundsätzlich Öffnungszeiten von 10 bis 20 Uhr. Für Feiertage, Ermäßigungen und ergänzende Veranstaltungen sollten Besucher die aktuellen Angaben des Museums prüfen.

