Surfer stirbt nach mutmaßlichem Haiangriff in Neukaledonien

Ein Surfer ist in Neukaledonien mutmaßlich bei einem Haiangriff ums Leben gekommen. Behörden sperrten den Strand und prüfen weitere Schutzmaßnahmen.

Ronny K24. Februar 2026
Strand mit Palmen iin Nouméa Neukaledonien

In Neukaledonien ist ein Surfer offenbar bei einem Haiangriff ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich an einem beliebten Strand des französischen Überseegebiets im Südpazifik, das für seine Lagunen und Riffe bekannt ist.

Angriff nahe der Küste

Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde der Mann beim Surfen von einem Hai attackiert. Augenzeugen alarmierten umgehend Rettungskräfte. Trotz schneller Bergung aus dem Wasser erlag der Surfer seinen schweren Verletzungen.

Die örtlichen Behörden sperrten den betroffenen Strandabschnitt vorübergehend und leiteten Untersuchungen ein. Experten sollen klären, um welche Haiart es sich gehandelt haben könnte. Konkrete Angaben dazu lagen zunächst nicht vor.

Wiederholte Vorfälle in der Region

Neukaledonien verzeichnet seit einigen Jahren eine erhöhte Zahl von Haiangriffen. Besonders rund um die Hauptstadt Nouméa kam es wiederholt zu Zwischenfällen. Behörden reagieren in solchen Fällen in der Regel mit temporären Badeverboten und verstärkter Überwachung.

Marinebiologen weisen darauf hin, dass Haiangriffe insgesamt seltene Ereignisse sind. Faktoren wie Beutevorkommen, Umweltveränderungen oder menschliche Aktivitäten können jedoch das Verhalten einzelner Tiere beeinflussen.

Sicherheitsmaßnahmen und Prävention

Nach dem tödlichen Vorfall beraten die lokalen Behörden über mögliche zusätzliche Schutzmaßnahmen. Dazu zählen verstärkte Kontrollen, Warnsysteme sowie Informationskampagnen für Wassersportler.

Experten empfehlen, offizielle Hinweise zu beachten, bekannte Risikozonen zu meiden und möglichst nicht allein oder in der Dämmerung ins Wasser zu gehen.

Quellen

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