Dieser Artikel erschien am 3. September 2026 und wurde am 5. September 2026 aktualisiert.
Ein 40 Jahre alter Taucher wurde am 1. September 2026 rund 30 Meilen vor Pensacola in Florida von einem Hai gebissen. Nach einem neuen Bericht erholt er sich nach einer Operation; die Haiart ist weiterhin nicht behördlich bestätigt.
Update vom 5. September 2026
In einem FOX10-Interview vom 4. September schildert Kapitän Jacob Johnson neue Einzelheiten. Der Taucher wurde demnach an beiden Unterarmen gebissen und konnte nicht selbst ins Boot steigen. Johnson half ihm aus der Ausrüstung und an Bord. Laut Sender ist der Mann operiert worden; die Ärzte erwarten eine vollständige Genesung. Er möchte anonym bleiben.
Die Gruppe war mit Harpunen zum Speerfischen unterwegs. Johnson bezeichnet den beteiligten Hai als Bullenhai. Diese Einordnung ist eine Zeugenaussage, keine bestätigte Artbestimmung durch die Coast Guard. Auch die konkrete Situation unmittelbar vor dem verletzenden Biss und eine mögliche Provokation bleiben offen.
Johnson berichtet außerdem, dass ein Hai bei einem früheren Tauchgang desselben Tages in seine Harpune biss. Dabei sei niemand verletzt worden. Dieser direkte Kontakt mit der Ausrüstung ist von dem späteren Biss in die Unterarme seines Freundes zu unterscheiden.
Rettung über Boot, Coast Guard und Hubschrauber
Laut Pensacola News Journal erhielt die Coast Guard am 1. September gegen 16:53 Uhr den Notruf. Die Station Pensacola schickte ein 45 Fuß langes Einsatzboot mit drei medizinisch ausgebildeten Rettungskräften los. Der erste Fernsehbericht dokumentierte die damals bekannten Angaben zur Rettung.
Etwa 5,5 Meilen südlich des Pensacola Pass trafen die Boote aufeinander. Der Verletzte wurde übernommen und zur Naval Air Station Pensacola gebracht. Von dort flog ihn ein Hubschrauber ins Sacred Heart Hospital. Auch WEAR berichtete über diese Angaben der Coast Guard. Trotz Blutverlust blieb der Mann während der Rettung bei Bewusstsein.

