Eine 35-jaehrige Schwimmerin ist am Samstagvormittag, dem 13. Juni 2026, am Coogee Beach in Sydney von einem Hai schwer verletzt worden. Der von CNA veroeffentlichte Reuters-Bericht meldete zunaechst eine Frau in ihren 30ern; spaetere australische Berichte nannten ein Alter von 35 Jahren.
NSW Police teilte mit, dass Rettungskraefte kurz vor 11:15 Uhr zum Coogee Beach gerufen wurden. Mitglieder der Oeffentlichkeit zogen die Frau aus dem Wasser und begannen mit Erster Hilfe, bevor Polizei und Sanitaeter uebernahmen.
Rettung am Coogee Beach
ABC News berichtete, die Frau habe etwa 30 Meter vor dem Strand geschwommen. Nach Angaben des Randwick City Council befand sie sich nahe am Ufer im markierten Schwimmbereich zwischen den Flaggen.
Am Strand halfen unter anderem medizinisch geschulte Ersthelfer. Die Verletzungen betrafen den linken Unterschenkel und die Arme; die Frau wurde nach der Erstversorgung in kritischem Zustand in das St Vincent’s Hospital in Sydney gebracht.
AP schilderte spaeter die Rettung durch den Surf-Lifesaver Charlie Verco, der mit einem Paddleboard zur verletzten Schwimmerin fuhr. Weitere Helfer erreichten die beiden anschliessend und brachten die Frau an den Strand.
Sperrungen nach dem Angriff
Der Randwick City Council schloss nach dem Vorfall Coogee, Clovelly, Maroubra und weitere Straende im Gemeindegebiet fuer mindestens 24 Stunden. Auch Waverley Council schloss Bondi, Bronte und Tamarama vorsorglich.
Lifeguards, Surf Life Saving NSW, Polizei und weitere Behoerden ueberwachten den Bereich nach dem Angriff. Fuer Badegaeste galt die klare Empfehlung, die Sperrungen und Warnschilder zu beachten und nicht ins Wasser zu gehen, bis die Strände wieder freigegeben sind.
Welche Haiart infrage kommt
Offiziell ist die Haiart noch nicht abschliessend bestaetigt. Randwick Council sprach von einem vermutlich 3 bis 4 Meter langen Hai. AP zitierte einen Lifeguard mit der Einschaetzung, es habe sich um einen etwa 3,5 Meter langen Weißen Hai gehandelt.
Der Guardian berichtete am 14. Juni, dass Drohnen- und Hubschrauberaufnahmen nach dem Angriff auf einen Weißen Hai in der Gegend hindeuteten. Fachleute betonten zugleich, dass diese Beobachtung den angreifenden Hai nicht automatisch eindeutig identifiziert.
Der Fall wird deshalb als schwerer, nicht toedlicher und unprovozierter Haiangriff beim Schwimmen erfasst. Die Artangabe bleibt vorsichtig: Weißer Hai, Carcharodon carcharias, ist nach der bisherigen Quellenlage die wahrscheinlichste, aber noch nicht offiziell bestaetigte Zuordnung.

