Ein 31-jähriger Mann ist am Samstagmorgen, dem 18. Juli 2026, vor Coal Point in der Adventure Bay auf Bruny Island von einem Hai gebissen worden. Er erlitt Verletzungen am unteren Unterarm, die nach Angaben der Polizei nicht lebensgefährlich waren.
Die Tasmania Police teilte mit, dass der Mann mit zwei weiteren Personen in etwa acht Metern Tiefe und rund 50 Meter vor der Küste tauchte. Als mutmaßlich beteiligte Art nannte die Polizei einen ungefähr zwei Meter langen Breitnasen-Siebenkiemerhai.
Taucher kehrte selbstständig ans Ufer zurück
Trotz der Verletzung konnte der Mann aus eigener Kraft an Land zurückkehren. Seine Begleiter leisteten Hilfe und alarmierten gegen 9:10 Uhr die Rettungskräfte. Der Westpac Rescue Helicopter brachte ihn in stabilem Zustand in das Royal Hobart Hospital.
Das Polizeiboot Dauntless patrouillierte anschließend im Bereich von Coal Point. Weitere Sichtungen wurden zunächst nicht gemeldet. Die Polizei rief Schwimmer und Taucher in der Umgebung dazu auf, wachsam zu bleiben und örtliche Sicherheitshinweise zu beachten.
ABC: Biss beim Einholen eines erlegten Fisches
ABC News berichtete später unter Berufung auf einen Zeugen, die Gruppe habe mit Tauchgerät Speerfischen betrieben. Der Verletzte soll einen Fisch erlegt haben und beim Einholen des Fisches am Speer gebissen worden sein.
Diese zusätzliche Schilderung stammt nicht aus der ersten Polizeimeldung, ist für die Einordnung aber entscheidend. Weil ein frisch erlegter Fisch und damit ein unmittelbarer Futterreiz im Spiel gewesen sein soll, spricht der Kontext für einen provozierten Kontakt beim Sporttauchen und Speerfischen.
Artbestimmung bleibt vorläufig
Die Formulierung der Polizei ist ausdrücklich vorsichtig: Es wird vermutet, dass ein Breitnasen-Siebenkiemerhai beteiligt war. Eine abschließende Artbestätigung lag in den ersten Berichten nicht vor. Auch die Größenangabe von etwa zwei Metern beruht auf der frühen Einschätzung nach dem Vorfall.
Der Breitnasen-Siebenkiemerhai (Notorynchus cepedianus) ist in den kühlen Küstengewässern Tasmaniens regelmäßig anzutreffen. Begegnungen mit Tauchern verlaufen meist ohne Zwischenfall; Fische, Blut oder andere Futterreize können die Situation jedoch verändern.
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Mehr InformationenNicht tödlicher Hai-Biss vor Bruny Island
Als gesichert gelten damit zunächst die behördlich bestätigten Angaben: ein 31-jähriger Mann, eine nicht lebensgefährliche Unterarmverletzung, rund acht Meter Wassertiefe und etwa 50 Meter Abstand zur Küste von Coal Point. Die mutmaßliche Artzuordnung und der Speerfisch-Kontext werden als vorläufig gekennzeichnet.
Weitere Angaben zum genauen Verletzungsbild oder eine belastbarere Artbestimmung lagen zunächst nicht vor. Nach den bisher verfügbaren Informationen war es ein nicht tödlicher, provozierter Haibiss beim SCUBA-Speerfischen.


