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Haischützer fordern strengere Grenzen für Haitötungen vor Réunion

VAGUES meldet einen Verwaltungsantrag gegen Haitötungen vor Réunion und fordert strengere Kontrollen. Eine Entscheidung ist nicht dokumentiert.

Ronny K22. September 2026
Haiwarnschild an der Küste von Réunion
Archivfoto eines Haiwarnschilds auf Réunion. Tybo2 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Das Bündnis Requins en Danger hat nach Angaben der Vereinigung VAGUES am 16. September 2026 einen Verwaltungsantrag beim Präfekten von Réunion eingereicht. Laut Zinfos974 verlangt es strengere Grenzen für die Haifangprogramme des Centre Sécurité Requin.

Weniger Eingriffe, mehr Kontrolle

Das Bündnis fordert ein Verbot horizontaler Grundlangleinen und beruft sich dabei auf einen Erlass von 1996. Das ist seine Rechtsauffassung; eine behördliche oder gerichtliche Bestätigung enthält der Bericht nicht.

Weitere Forderungen betreffen räumliche Fangbeschränkungen, den Schutz empfindlicher Meeresgebiete sowie unabhängige Beobachter. Foto- und Videoaufnahmen sollen die Einsätze dokumentieren; Fangübersichten sollen wieder monatlich öffentlich erscheinen.

Bei einer Ablehnung kündigt das Bündnis den Gang zum Verwaltungsgericht an. Der am 20. September veröffentlichte Bericht dokumentiert weder eine Entscheidung des Präfekten noch einen Stopp der Programme.

Politische Debatte läuft bereits

Wir berichteten bereits über die Finanzierung der Haisicherheit für 2026. Dabei sollte auch die Fortsetzung der präventiven Fischerei mit staatlichen Stellen neu erörtert werden. Der jetzige Antrag ist ein eigenständiger Schritt des Bündnisses.

Quellen

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