Am Samstag, dem 6. Juni 2026, starb der 35-jährige Daniel Turpin nach einem Haiangriff beim Speerfischen nahe Michaelmas Island im King George Sound vor Albany in Western Australia.
Turpin war mit Angehörigen auf dem Wasser, als es am späten Vormittag zu dem Angriff kam. Er wurde mit dem Boot zurück nach Albany gebracht und dort von Rettungskräften übernommen, konnte aber nicht wiederbelebt werden.
Ablauf des Vorfalls
ABC News berichtete zunächst von einem Angriff durch einen mutmaßlich etwa 4,5 Meter langen Hai. Die Alarmierung der Rettungskräfte erfolgte gegen 11:25 Uhr Ortszeit.
In einem späteren ABC-Bericht wurde Daniel Turpin namentlich genannt. Die Angaben der Behörden verorteten den Angriff nahe Michaelmas Island, einer Insel im King George Sound vor Albany.
AP meldete unter Berufung auf die Behörden, dass ein etwa 4,5 Meter langer Weißer Hai vermutet wurde. Bis zu einer abschließenden Bestätigung wird die Art hier deshalb als mutmaßlich geführt.
Speerfischen und Risiko
Der Fall reiht sich in mehrere schwere Haiunfälle ein, bei denen Menschen beim Speerfischen oder Freitauchen im Wasser waren. Beim Speerfischen können Blut, Bewegungen verletzter Fische und lange Aufenthalte an Riff- oder Inselstrukturen zusätzliche Reize setzen. Das macht den Vorfall nicht vorhersehbar, hilft aber bei der Einordnung des Risikoprofils.
Der ABC-Bericht vom 8. Juni 2026 griff genau diese Frage auf: Nach dem Tod Turpins diskutierte die Gemeinde in Albany, wie sich Speerfischerinnen und Speerfischer besser vorbereiten und welche Sicherheitsroutinen auf dem Wasser sinnvoll sind.


